Viren

Computer-Viren gehören zu den Programmen mit Schadensfunktionen. Ein Virus fügt sich in Programme oder Dateien ein und verursacht dort Fehlfunktionen und Störungen. Wie ein biologischer Virus kann sich auch der Computer-Virus vermehren, indem er andere Datenträger «infiziert».

Viren können durch aus dem Internet heruntergeladene Dateien, über E-Mail oder Disketten übertragen und verbreitet werden, oft ohne Wissen des «Überträgers». Der Virus bleibt solange inaktiv, bis bestimmte Umstände die Ausführung seines Codes durch den Computer auslösen. Manche Viren sind harmlose Spielereien, andere können dagegen sehr schädlich sein. In den schlimmsten Fällen können sie Daten löschen oder die Neuformatierung von Festplatten auslösen. Von den mehr als 20’000 bekannten Computerviren zählen Makroviren (Makro) zu der am häufigsten vorkommenden Gattung. Diese weit verbreitete Plage infiziert meist das Programm Microsoft Word und breitet sich unter anderem als Attachment via E-Mail aus. Bekanntestes Beispiel ist der Melissa-Virus.

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